Gemeindezentrum Bredenbruch
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Dem Brand vom 20. Mai 1988 ist auch die ursprüngliche Orgel der Ihmerter Kirche zum Opfer gefallen. 1949 wurde sie von der Schwelmer Orgelbaufirma Paul Ernst gebaut und stand auf der Empore seitlich in einer Nische. Aus Berichten geht hervor, dass es sich um ein solides und klangschönes Instrument gehandelt hat. Die Schäden durch das Feuer waren aber irreparabel, sodass nach dem Brand ein Neubau ausgeschrieben wurde. Von neun Angeboten bekam Orgelbaumeister Hans-Peter Mebold (+2001) den Zuschlag. Die Orgel hat 17 Register verteilt auf Hauptwerk, Rückpositiv und Pedalwerk. Hauptwerk Rückpositiv Pedal Prinzipal 8’ Bourdon 8’ Subbass 16’ Gedackt 8’ Praestant 4’ Bassflöte 8’ Octav 4’ Flöte 4’ Choralbass 4’ Spitzflöte 2’ Gemshorn 2’ Fagott 16’ Octav 2’ Zimbel 2/3’ 2fach Mixtur 1’ 3fach Carillon 2/3 Trompete 8’ Die Orgel verfügt über drei Normalkoppeln, Windkanal-Tremulant, Schleiflade mit mechanischer Spiel- und Registertraktur. Das Gehäuse - in einer tragenden Rahmenkonstruktion mit Füllungen - ist aus massivem Eichenholz. Die Versorgung geschieht über einen Keilbalg, gespeist vom Ventilator. Mit der festlichen Wiedereinweihung der renovierten Kirche am 21. Januar 1990 wurde auch die neue Orgel eingeweiht.  
Unsere Mebold Orgel