Ev. Kirche Ihmert
Tel: 02372 80375 | Email: gemeinde@kirche-ihmert.de | Facebook | Youtube
Sorgensteine , Gebet und Kerzen
Sorgen zu Gott bringen Ein Ritual für Zuhause – gemeinsam mit Kindern Wir machen uns Sorgen. Unsere Kinder bemerken unsere Sorgen und haben selbst welche. Wir sorgen uns um die Gesundheit – um unsere Gesundheit und um die von anderen. Wir sorgen uns um unsere Arbeit, den Arbeitsplatz, das Geschäft und unsere finanzielle Situation. Wir sorgen uns um unsere Beziehungen zueinander: Da gibt es Anspannungen, die zu Streit und Missverständnissen führen können. Wir sorgen uns um die Welt. Wir sorgen uns um das, was kommen wird. Diese Sorgen können wir in einem kleinen Ritual zu Hause miteinander teilen. Dadurch verschwinden unsere Sorgen nicht einfach, aber sie erscheinen nicht mehr so übermächtig. Sie bekommen nämlich Worte und wirken nicht mehr im Untergrund. Wir sehen einander und suchen Rückhalt bei Gott. Im Neuen Testament heißt es dazu: Werft alle Sorgen auf Gott, denn Gott kümmert sich um euch. (1. Petrus 5,7) Das Ritual, um die Sorgen abzulegen, könnte so aussehen: Wir gestalten einen Platz mit einem Tuch und einer Kerze. Ein Korb mit Steinen (aus dem Garten, der Natur oder Bauklötze) steht bereit. Den Kindern wird vorher erklärt, dass sie die Steine nehmen und zu der Kerze legen können. Das, was sie sich dabei denken, können Sie laut aussprechen oder für sich behalten. Dann wird die Kerze angezündet. Wer mag sagt dazu: Zu dir, Gott, können wir mit unseren Sorgen kommen. Wir legen Sie in dein Licht. Du bist bei uns. Amen Anschließend legen alle ihre Sorgensteine neben der Kerze ab, entweder schweigend oder mit lautem Aussprechen der Sorgen. Wer mag, kann jetzt noch ein Gebet anschließen. Zum Beispiel so: Gott, manchmal erschreckt uns die Welt. Wir spüren unsere Sorgen. Wir spüren die Sorgen von … (konkrete Personen einfügen: Oma und Opa, …) Wir spüren die Sorgen von Freunden und Freundinnen. Wir spüren, wie wir uns deshalb fürchten. Manchmal reden wir darüber und manchmal auch nicht. An dieser Stelle kann sich auch ein gemeinsam gesprochenes Vater unser anschließen. Vater unser, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns in der Versuchung, und erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Dieses Ritual verbindet sich vielleicht auch ganz natürlich mit der brennenden Kerze, die viele von uns seit dem vergangenen Wochenende um 19.30 Uhr ins Fenster stellen. Die Kerze im Fenster Ein Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung Seit dem vergangenen Samstag läuten an jedem Abend in Ihmert und Bredenbruch und weit darüber hinaus von 19:30 – 19.35 Uhr die Kirchenglocken. Damit sind alle herzlich eingeladen, eine brennende Kerze als Friedens- und Hoffnungslicht ins Fenster zu stellen. Nehmen Sie sich die Zeit, fünf Minuten bei Ihrer Kerze auszuharren und innezuhalten. Wer mag, kann dabei gerne ein „Vater unser“ sprechen. Ich, als ihre Pfarrerin, werde auch in meinem Haus in der Ostfeldstraße 16 am offenen Fenster stehen und laut das „Vater unser“ sprechen. Ich freue mich über unsere Verbundenheit und freue mich von Ihnen zu hören. Wer mag, kann das eigene Friedens- und Hoffnungslicht gerne fotografieren und das Bild an die Gemeinde schicken (Über die Facebook –Seite der ev. Kirchengemeinde Ihmert oder über gaby.bach@csd-hemer.de.).Wir werden es dann gerne zusammen mit anderen als Zeichen des Miteinanders unserer Gemeinde auf unserer Homepage und facebook-Seite veröffentlichen. Anm.: Viele Texte zu diesem Beitrag haben wir dem Papier von Natalie Ende, Ev. Kirche in Hessen und Nassau vom 18.3.20 entnommen.
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Sorgensteine , Gebet und Kerzen
Sorgen zu Gott bringen Ein Ritual für Zuhause – gemeinsam mit Kindern Wir machen uns Sorgen. Unsere Kinder bemerken unsere Sorgen und haben selbst welche. Wir sorgen uns um die Gesundheit – um unsere Gesundheit und um die von anderen. Wir sorgen uns um unsere Arbeit, den Arbeitsplatz, das Geschäft und unsere finanzielle Situation. Wir sorgen uns um unsere Beziehungen zueinander: Da gibt es Anspannungen, die zu Streit und Missverständnissen führen können. Wir sorgen uns um die Welt. Wir sorgen uns um das, was kommen wird. Diese Sorgen können wir in einem kleinen Ritual zu Hause miteinander teilen. Dadurch verschwinden unsere Sorgen nicht einfach, aber sie erscheinen nicht mehr so übermächtig. Sie bekommen nämlich Worte und wirken nicht mehr im Untergrund. Wir sehen einander und suchen Rückhalt bei Gott. Im Neuen Testament heißt es dazu: Werft alle Sorgen auf Gott, denn Gott kümmert sich um euch. (1. Petrus 5,7) Das Ritual, um die Sorgen abzulegen, könnte so aussehen: Wir gestalten einen Platz mit einem Tuch und einer Kerze. Ein Korb mit Steinen (aus dem Garten, der Natur oder Bauklötze) steht bereit. Den Kindern wird vorher erklärt, dass sie die Steine nehmen und zu der Kerze legen können. Das, was sie sich dabei denken, können Sie laut aussprechen oder für sich behalten. Dann wird die Kerze angezündet. Wer mag sagt dazu: Zu dir, Gott, können wir mit unseren Sorgen kommen. Wir legen Sie in dein Licht. Du bist bei uns. Amen Anschließend legen alle ihre Sorgensteine neben der Kerze ab, entweder schweigend oder mit lautem Aussprechen der Sorgen. Wer mag, kann jetzt noch ein Gebet anschließen. Zum Beispiel so: Gott, manchmal erschreckt uns die Welt. Wir spüren unsere Sorgen. Wir spüren die Sorgen von … (konkrete Personen einfügen: Oma und Opa, …) Wir spüren die Sorgen von Freunden und Freundinnen. Wir spüren, wie wir uns deshalb fürchten. Manchmal reden wir darüber und manchmal auch nicht. An dieser Stelle kann sich auch ein gemeinsam gesprochenes Vater unser anschließen. Vater unser, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns in der Versuchung, und erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Dieses Ritual verbindet sich vielleicht auch ganz natürlich mit der brennenden Kerze, die viele von uns seit dem vergangenen Wochenende um 19.30 Uhr ins Fenster stellen. Die Kerze im Fenster Ein Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung Seit dem vergangenen Samstag läuten an jedem Abend in Ihmert und Bredenbruch und weit darüber hinaus von 19:30 – 19.35 Uhr die Kirchenglocken. Damit sind alle herzlich eingeladen, eine brennende Kerze als Friedens- und Hoffnungslicht ins Fenster zu stellen. Nehmen Sie sich die Zeit, fünf Minuten bei Ihrer Kerze auszuharren und innezuhalten. Wer mag, kann dabei gerne ein „Vater unser“ sprechen. Ich, als ihre Pfarrerin, werde auch in meinem Haus in der Ostfeldstraße 16 am offenen Fenster stehen und laut das „Vater unser“ sprechen. Ich freue mich über unsere Verbundenheit und freue mich von Ihnen zu hören. Wer mag, kann das eigene Friedens- und Hoffnungslicht gerne fotografieren und das Bild an die Gemeinde schicken (Über die Facebook –Seite der ev. Kirchengemeinde Ihmert oder über gaby.bach@csd- hemer.de.).Wir werden es dann gerne zusammen mit anderen als Zeichen des Miteinanders unserer Gemeinde auf unserer Homepage und facebook-Seite veröffentlichen. Anm.: Viele Texte zu diesem Beitrag haben wir dem Papier von Natalie Ende, Ev. Kirche in Hessen und Nassau vom 18.3.20 entnommen.