Ev. Kirche Ihmert
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IHMERT.     Weitere   Fördermittel   ermöglichen   den   Neubau   a n   der   Ihmerter   Kirche   als Startschuss für das „Quartier Haßberg“. © Bericht und Fotos Ralf Engel - mit freundlicher Genehmigung IKZ Die   frohe   Botschaft   kommt   passend   zum   vierten   Jahrestag   des   Ihmerter   „Mauerfalls“:   Mit   über   einer halben   Million   Euro   fördert   die   Stiftung   Wohlfahrtspflege   des   Landes   NRW   das   „Quartier   am   Haßberg“ und   damit   den   Umbau   der   Ihmerter   Kirche   zu   einem   barrierefreien,   zentralen   Ort   der   Begegnung   für alle   Generationen   im   Ihmerter   Tal.   „Wir   freuen   uns   riesig,   dass   wir   so   weit   gekommen   sind   und   jetzt   in die    Realisierung    gehen    können“,    verweist    Pfarrerin    Gaby    Bach    auf    eine    „super    Teamleistung.“ Spätestens Anfang 2022 soll mit dem Anbau an die Kirche begonnen werden. Der    Weg    zum    Erfolg    dauerte    und    war    beschwerlich.    Nach    dem    Einsturz    der    Stützmauer    des aufgefüllten   Vorplatzes   der   Kirche   im   Februar   2017   war   dem   Presbyterium   schnell   klar,   dass   ein   Wiederaufbau   einen   Mehrwert   für   alle   Bürger bringen sollte.   Nach   Bürgerbeteiligungen   und   Workshops   entstand   das   Konzept   für   das   „Quartier   Haßberg“   im   Dreieck zwischen Kirche, altem Pfarrhaus und Gemeindehalle. Quartiersraum soll Treffpunkt für alle Generationen werden Zentrales    Projekt    ist    die    Erweiterung    der    Kirche    um    einen    Anbau.    Wo    sich    heute    der    durch    die    marode Bruchsteinmauer   aufgeschüttete   Vorplatz   befindet,   soll   für   1,1   Millionen   Euro   ein   gläserner   „Quartiersraum“   als Treffpunkt    mit    Küche    und    Toiletten    entstehen.    Über    einen    Fahrstuhl    wird    das    Kirchenschiff    barrierefrei erreichbar. Die Ihmerter Kirche soll nach dem "Mauerfall" vor vier Jahren um einen Anbau erweitert werden. Die Restmauer wird zurzeit abgestützt. Einen     mit     200.000     Euro     dotierten     „TeamGeist-Preis“     hatte     die     Gemeinde     bereits     erhalten.     In     der Projektbeschreibung   heißt   es:   „In   Ihmert   bestehen   kaum   noch   öffentlich   zugängliche   Räume   für   soziales   Miteinander.   Deswegen   wollen   wir   mit   unserer Kirche   als   Mittelpunkt   und   zentralem   Ort   der   Begegnung   Räume   öffnen.   Hier   stärken   wir   das   Miteinander   von   Jung   und   Alt,   verbessern   die   Teilhabe   der Menschen   im   Dorf   und   setzen   Impulse   für   kirchliches   Engagement   im   Gemeinwesen.   Gemäß   unseres   Leitbildes   „Gemeinsam   leben   und   feiern   in Gottes   Gegenwart“   setzen   wir   uns   für   die   Gemeinschaft   auch   über   kirchengemeindliche   Grenzen   hinweg   ein.“   Begeistert hatten die Bürger den Vorentwurf der Dortmunder Architekten Post und Welters aufgenommen. Das Projekt hat auch die Stiftung Wohlfahrtspflege überzeugt, die 552.100 Euro bewilligt hat. „Dadurch können wir in die Realisierungsphase einsteigen“, freut sich Ralf Gütting vom Kirchenkreis. Architekten und Fachingenieure werden jetzt beauftragt, möglichst im Sommer soll der Bauantrag gestellt werden. Einen großen Anteil der Restfinanzierung tragen Gemeinde und Kirchenkreis, doch noch fehlen rund 100.000 Euro. Durch Förderer und Spenden sollen sie aufgebracht werden.Förderkreis wird am 18. Februar gegründetDafür wird ein Förderkreis gegründet, dessen Schirmherren Bürgermeister Christian Schweitzer und Superintendentin Martina Espelöer sind. „Ich bin der Überzeugung, dass dieses Projekt ein voller Erfolg werden wird. Auch weil es das Ergebnis einer großartigen Zusammenarbeit ist. Für das unglaubliche Engagement aller Helferinnen und Helfer bin ich äußerst dankbar“, schreibt der Bürgermeister in einem Grußwort. Gutes Gelingen wünscht auch die Superintendentin: „Sie haben sich entschieden das ist schon die halbe Miete. Nun soll es auch beherzt angegangen werden und dann so meine Vision für Ihmert überregionale Bedeutung als Vorbild für unsere Kirche im ländlichen Raum gewinnen.“Die Gründung des Förderkreises hätte in einer öffentlichen Versammlung stattfinden sollen. „Wir wollen jetzt trotz Corona anfangen“, sagt Kirchmeisterin Heidrun Brucke. Um im Corona-Lockdown keine Zeit zu verlieren, findet die Gründung nun am 18. Februar um 18.30 Uhr in einer Zoom-Konferenz statt. Einige Bürger haben sich bereits zur Mitwirkung bereit erklärt. Interessierte können sich noch unter heidrun.brucke@gmx.de für die Konferenz anmelden. Alle Gemeindeglieder werden in einem Flyer informiert, weitere Infos und einen Aufnahmeantrag gibt es auch auf der Homepage der Gemeinde.Die Erweiterung der Kirche ist die erste Phase des „Quartiers Haßberg“. Ein Quartiersmanagement soll für Begegnung und Miteinander sorgen. Auch das Gelände drumherum soll zum intergenerativen Platz werden. Bestandteil sind auch die Familienhäuser auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrhauses an der Haßbergstraße. Die öffentlichen Fördermittel sind jetzt bewilligt, der Bauantrag wird gestellt, so dass nach der Genehmigung mit dem Bau der fünf Reihenhäusern mit je zwei Wohnungen für Familien mit Kindern begonnen werden kann.Großprojekt mit Jugendplateau und PlatzgestaltungDie Gestaltung des intergenerativen Platzes vor der Kirche, ein Jugendplateau oberhalb der Kirche, der Bau eines betreuten Wohnhauses und schließlich die Verbindung zur Gemeindehalle mit deren Sanierung sind weitere Phasen des Projektes „Quartier Haßberg“. Unterstützt und begleitet wird das Vorhaben auch durch den Bürgerverein „Wir in Ihmert“. „Das ganze Dorf profitiert, von Jung bis Alt, es ist eine tolle Sache“, freut sich der Vorsitzende Alexander Tüshaus.
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IHMERT. Weitere Fördermittel ermöglichen den Neubau a n der Ihmerter Kirche als Startschuss für das „Quartier Haßberg“. © Bericht und Fotos Ralf Engel - mit freundlicher Genehmigung IKZ Die   frohe   Botschaft   kommt   passend zum   vierten   Jahrestag   des   Ihmerter „Mauerfalls“:    Mit    über    einer    halben Million     Euro     fördert     die     Stiftung Wohlfahrtspflege    des    Landes    NRW das   „Quartier   am   Haßberg“   und   damit den   Umbau   der   Ihmerter   Kirche   zu einem    barrierefreien,    zentralen    Ort der   Begegnung   für   alle   Generationen im    Ihmerter    Tal.    „Wir    freuen    uns riesig,    dass    wir    so    weit    gekommen sind   und   jetzt   in   die   Realisierung   gehen   können“,   verweist   Pfarrerin   Gaby   Bach auf   eine   „super   Teamleistung.“   Spätestens   Anfang   2022   soll   mit   dem   Anbau   an die Kirche begonnen werden. Der   Weg   zum   Erfolg   dauerte   und   war   beschwerlich.   Nach   dem   Einsturz   der Stützmauer   des   aufgefüllten   Vorplatzes   der   Kirche   im   Februar   2017   war   dem Presbyterium    schnell    klar,    dass    ein    Wiederaufbau    einen    Mehrwert    für    alle Bürger bringen   sollte.   Nach   Bürgerbeteiligungen   und   Workshops   entstand   das Konzept    für    das    „Quartier    Haßberg“    im    Dreieck    zwischen    Kirche,    altem Pfarrhaus und Gemeindehalle. Quartiersraum soll Treffpunkt für alle Generationen werden Zentrales   Projekt   ist   die   Erweiterung   der   Kirche   um   einen   Anbau.   Wo   sich heute    der    durch    die    marode    Bruchsteinmauer    aufgeschüttete    Vorplatz befindet,    soll    für    1,1    Millionen    Euro    ein    gläserner    „Quartiersraum“    als Treffpunkt   mit   Küche   und   Toiletten   entstehen.   Über   einen   Fahrstuhl   wird das Kirchenschiff barrierefrei erreichbar. Die Ihmerter Kirche soll nach dem "Mauerfall" vor vier Jahren um einen Anbau erweitert werden. Die Restmauer wird zurzeit abgestützt. Einen    mit    200.000    Euro    dotierten „TeamGeist-Preis“         hatte         die Gemeinde    bereits    erhalten.    In    der Projektbeschreibung    heißt    es:    „In Ihmert       bestehen       kaum       noch öffentlich    zugängliche    Räume    für soziales      Miteinander.      Deswegen wollen    wir    mit    unserer    Kirche    als    Mittelpunkt    und    zentralem    Ort    der Begegnung   Räume   öffnen.   Hier   stärken   wir   das   Miteinander   von   Jung   und Alt,   verbessern   die   Teilhabe   der   Menschen   im   Dorf   und   setzen   Impulse für   kirchliches   Engagement   im   Gemeinwesen.   Gemäß   unseres   Leitbildes „Gemeinsam   leben   und   feiern   in   Gottes   Gegenwart“   setzen   wir   uns   für   die Gemeinschaft    auch    über    kirchengemeindliche    Grenzen    hinweg    ein.“ Begeistert hatten die Bürger den Vorentwurf der Dortmunder Architekten Post und Welters aufgenommen. Das Projekt hat auch die Stiftung Wohlfahrtspflege überzeugt, die 552.100 Euro bewilligt hat. „Dadurch können wir in die Realisierungsphase einsteigen“, freut sich Ralf Gütting vom Kirchenkreis. Architekten und Fachingenieure werden jetzt beauftragt, möglichst im Sommer soll der Bauantrag gestellt werden. Einen großen Anteil der Restfinanzierung tragen Gemeinde und Kirchenkreis, doch noch fehlen rund 100.000 Euro. Durch Förderer und Spenden sollen sie aufgebracht werden.Förderkreis wird am 18. Februar gegründetDafür wird ein Förderkreis gegründet, dessen Schirmherren Bürgermeister Christian Schweitzer und Superintendentin Martina Espelöer sind. „Ich bin der Überzeugung, dass dieses Projekt ein voller Erfolg werden wird. Auch weil es das Ergebnis einer großartigen Zusammenarbeit ist. Für das unglaubliche Engagement aller Helferinnen und Helfer bin ich äußerst dankbar“, schreibt der Bürgermeister in einem Grußwort. Gutes Gelingen wünscht auch die Superintendentin: „Sie haben sich entschieden das ist schon die halbe Miete. Nun soll es auch beherzt angegangen werden und dann so meine Vision für Ihmert überregionale Bedeutung als Vorbild für unsere Kirche im ländlichen Raum gewinnen.“Die Gründung des Förderkreises hätte in einer öffentlichen Versammlung stattfinden sollen. „Wir wollen jetzt trotz Corona anfangen“, sagt Kirchmeisterin Heidrun Brucke. Um im Corona-Lockdown keine Zeit zu verlieren, findet die Gründung nun am 18. Februar um 18.30 Uhr in einer Zoom-Konferenz statt. Einige Bürger haben sich bereits zur Mitwirkung bereit erklärt. Interessierte können sich noch unter heidrun.brucke@gmx.de für die Konferenz anmelden. Alle Gemeindeglieder werden in einem Flyer informiert, weitere Infos und einen Aufnahmeantrag gibt es auch auf der Homepage der Gemeinde.Die Erweiterung der Kirche ist die erste Phase des „Quartiers Haßberg“. Ein Quartiersmanagement soll für Begegnung und Miteinander sorgen. Auch das Gelände drumherum soll zum intergenerativen Platz werden. Bestandteil sind auch die Familienhäuser auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrhauses an der Haßbergstraße. Die öffentlichen Fördermittel sind jetzt bewilligt, der Bauantrag wird gestellt, so dass nach der Genehmigung mit dem Bau der fünf Reihenhäusern mit je zwei Wohnungen für Familien mit Kindern begonnen werden kann.Großprojekt mit Jugendplateau und PlatzgestaltungDie Gestaltung des intergenerativen Platzes vor der Kirche, ein Jugendplateau oberhalb der Kirche, der Bau eines betreuten Wohnhauses und schließlich die Verbindung zur Gemeindehalle mit deren Sanierung sind weitere Phasen des Projektes „Quartier Haßberg“. Unterstützt und begleitet wird das Vorhaben auch durch den Bürgerverein „Wir in Ihmert“. „Das ganze Dorf profitiert, von Jung bis Alt, es ist eine tolle Sache“, freut sich der Vorsitzende Alexander Tüshaus.