Gemeindezentrum Bredenbruch
Fenster erzählen ..... Über uns
Die 4 seitlichen Fenster in der Kapelle des Gemeindezentrums Bredenbruch erzählen das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15, 11-24)                                                                            Fotos: Volker Finkeldei Um mehr zu sehen, klicken Sie bitte mit der Maus auf das jeweilige Fenster. Ein   Mann   hatte   zwei   Söhne.   Der   jüngere   von   ihnen   sagte   zum   Vater:   Vater,   gib   mir   den Anteil   am   Vermögen,   der   mir   zukommt.   Er verteilte also das Vermögen unter sie. Wenige Tage später packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort   verschwendete   er   sein   Vermögen   durch   ein   ausschweifendes   Leben.   Als   er   alles   durchgebracht   hatte,   entstand   in   jenem Lande   eine   grosse   Hungersnot,   und   er   fing   an   zu   darben.   Da   ging   er   hin   und   verdingte   sich   bei   einem   Bürger   jenes   Landes. .   Dieser   schickte   ihn   auf   seine   Felder,   die   Schweine   zu   hüten.   Gern   hätte   er   seinen   Hunger   mit   den   Schoten   gestillt,   die   die Schweine   frassen,   aber   niemand   gab   sie   ihm.   Da   ging   er   in   sich   und   sagte:   Wie   viele   Taglöhner   meines   Vaters   haben   Brot   im Überfluss,   und   ich   komme   hier   vor   Hunger   um!   Ich   will   mich   aufmachen,   zu   meinem   Vater   gehen   und   zu   ihm   sagen:   Vater,   ich habe   gesündigt   wider   den   Himmel   und   vor   dir,   ,   ich   bin   nicht   mehr   wert,   dein   Sohn   zu   heissen;   behandle   mich   wie   einen   deiner     Taglöhner. Er machte sich also auf und ging zu seinem Vater. Schon   von   weitem   sah   ihn   sein   Vater   und   ward   von   Erbarmen   gerührt.   Er   eilte   ihm   entgegen,   fiel   ihm   um   den   Hals   und   küsste   ihn. Der   Sohn   aber   sagte   zu   ihm:   Vater,   ich   habe   gesündigt   wider   den   Himmel   und   vor   dir;   ich   bin   nicht   mehr   wert,   dein   Sohn   zu heissen.   Doch   der   Vater   befahl   seinen   Knechten:   Bringt   schnell   das   beste   Gewand   und   zieht   es   ihm   an.   Gebt   ihm   einen   Ring   an die   Hand   und   Schuhe   an   die   Füsse.   Dann   holt   das   Mastkalb   und   schlachtet   es.   Wir   wollen   ein   Freudenmahl   halten   und   fröhlich sein.   Denn   dieser   mein   Sohn   war   tot   und   lebt   wieder;   er   war   verloren   und   ist   wiedergefunden.   Und   sie   fingen   an,   ein   Freudenmahl zu halten. Sein   älterer   Sohn   war   gerade   auf   dem   Felde. Als   er   heimkam   und   sich   dem   Hause   näherte,   hörte   er   Musik   und Tanz.   Er   rief   einen von   den   Knechten   und   erkundigte   sich,   was   das   zu   bedeuten   habe.   Dein   Bruder   ist   heimgekommen,   antwortete   ihm   dieser.   Nun hat   dein   Vater   das   Mastkalb   schlachten   lassen,   weil   er   ihn   gesund   zurückerhalten   hat.   Da   ward   er   zornig   und   wollte   nicht hineingehen.   Sein   Vater   ging   hinaus   und   redete   ihm   gütlich   zu.   Er   aber   entgegnete   dem   Vater:   Schon   so   viele   Jahre   diene   ich   dir und   habe   noch   nie   dein   Gebot   übertreten.   Aber   mir   hast   du   noch   nie   ein   Böcklein   gegeben,   dass   ich   mit   meinen   Freunden   hätte ein   Freudenmahl   halten   können.   Jetzt   aber,   da   dieser   dein   Sohn   gekommen   ist,   der   dein   Vermögen   mit   Buhlerinnen   verprasst   hat, hast   du   für   ihn   das   Mastkalb   schlachten   lassen.   Er   erwiderte   ihm:   Mein   Sohn,   du   bist   immer   bei   mir,   und   all   das   Meinige   ist   dein. Es   galt   aber,   ein   Freudenmahl   zu   halten   und   fröhlich   zu   sein,   denn   dieser   dein   Bruder   war   tot   und   lebt   wieder;   er   war   verloren   und ist wiedergefunden worden.“  
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Der Sohn lässt sich seinen Anteil am Erbe auszahlen und zieht voller Hoffnung in die Welt.
Nachdem er alles Geld für Vergnügungen verbraucht hat, lebt er als Schweinehirt und muss hungern.
Der Sohn erinnert sich an seinen treusorgenden Vater.
Der Vater empfängt den verlorenen Sohn voll Liebe.